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The Sirens Collective

Vereine / Organisationen

Was macht der Verein?

The Sirens Collective ist ein feministisches Kollektiv aus Gestalterinnen, Aktivistinnen und Überlebenden. Wir machen sexualisierte Gewalt sichtbar – genau dort, wo sie sonst verdrängt, relativiert oder totgeschwiegen wird.

Das Herzstück unserer Arbeit ist unser Online-Archiv. Ein Ort, an dem Betroffene ihre Erfahrungen teilen können, ohne Likes, ohne Kommentare, ohne Erwartungsdruck. Kein Publikum, kein Urteil. Nur Raum für Erinnerung und Selbstermächtigung.

Ergänzt wird das Archiv durch künstlerische Formate, wie einen Podcast, unseren Newsletter für Vereinsmitglieder, Workshops, Gespräche und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit. Wir schaffen Räume für Solidarität, kollektives Erinnern und das gemeinsame Aushalten von Realität. Unsere Arbeit ist radikal empathisch, politisch – und bewusst unbequem. Weil sie es sein muss.

Wer darf sich angesprochen fühlen?

Angesprochen sind alle Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, unabhängig von Geschlecht, Identität, Herkunft oder Lebensrealität. Sobald eine Grenze überschritten wurde, ist diese Erfahrung real. Und sie gehört in den gesellschaftlichen Raum. Und zu uns.

Gleichzeitig richten wir uns an Allies, Initiativen, Fachstellen und Netzwerke, die hinschauen wollen. Die Verantwortung übernehmen. Und die strukturelle, patriarchale Gewalt nicht länger als Normalzustand akzeptieren.

Wobei wir helfen?

Mit unserem Archiv schaffen wir einen Raum, in dem Erfahrungen geteilt und oft das allererste Mal ausgesprochen werden können – ohne Bewertung, ohne Relativierung. Und der kollektive Gedanke bedeutet im Archiv:  ich darf die Grenzen Anderer kennenlernen und meine eigenen Grenzen immer wieder neu lernen und neu setzen. 

Als Verein tragen wir dazu bei, sexualisierte Gewalt sichtbar zu machen und zu enttabuisieren. Wir verstehen uns als Brücke: bei uns haben Betroffene die Möglichkeit Worte für das Geschehene zu finden um sich dann an Initiativen, Beratungsstellen und Expert*innen zu wenden. Durch künstlerische und niedrigschwellige Formate stärken wir Selbstermächtigung, Dialog und kollektive Erfahrungen.

Mit unserem Podcast leisten wir Wissenstransfer, Sensibilisierung und feministische Bildungsarbeit – gemeinsam mit Expertinnen und betroffenen Personen. Vor allem aber hören wir zu. Kollektiv. Ehrlich. Ohne zu beschönigen, ohne Triggerwarnungen, ohne zu urteilen.

Wie kann man uns unterstützen?

The Sirens Collective lebt von Solidarität, Sichtbarkeit und Verbundenheit. Unterstützung kann viele Formen annehmen.

Durch Spenden oder eine Mitgliedschaft im Verein wird unsere Arbeit langfristig möglich und abgesichert. Nur gemeinsam werden wir immer lauter! Ebenso wertvoll ist es, uns Räume zu öffnen: durch Einladungen zu Veranstaltungen, Panels, Lesungen oder Interviews, in denen unsere Stimmen gehört werden.

Auch über Social Media lässt sich viel bewegen. Teil unserer Community zu werden, Inhalte zu teilen oder Kollaborationen umzusetzen hilft uns, Reichweite in Wirkung zu verwandeln.

Und nicht zuletzt bedeutet Unterstützung, über unser Archiv zu sprechen, es weiterzutragen und das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone zu holen. Denn Sichtbarkeit schafft Verbindung. Und Verbindung gibt Erlebenden und Überlebenden Kraft.